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Trading-Tipps, die CFD Kolumne
Datum: 13.02.2019 - Uhrzeit: 10:26 © BörseGo AG 2000-2019

CFD-Handel in Deutschland: Trotz ESMA-Maßnahmen weiterhin beliebt

Wider Erwarten hat sich die Anzahl der Transaktionen im Jahr 2018, im Vergleich zum Vorjahr, um rund 13 Mio. auf 69 Mio. Transaktionen erhöht. Damit liegt man nur knapp unterhalb dem Rekordjahr 2015.

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Das durchschnittlich gehandelte Volumen pro Transaktion ist dagegen von 2017 auf 2018 um 25 % auf 22.891 EUR gesunken. Diese Zahl überrascht nicht und ist durch die Hebelbeschränkung zu erklären. Der maximale Hebel wurde durch die ESMA für Major-Forex-Paare auf 1:30 und für andere Währungspaare, Gold und die wichtigsten Indizes auf 1:20 gesetzt.

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Der größte Anteil des gehandelten Volumens entfiel mit 88 %, wie im Vorjahr, auf den Basiswert der Aktienindizes. Der Anteil der Devisen am gehandelten CFD-Volumen hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht reduziert und beträgt rund 9 %. Rohstoff-CFDs befinden sich mit einem Anteil von knapp 2 % leicht unter Vorjahresniveau. Renten- und Aktien-CFDs spielen mit weniger als 1 % nur eine untergeordnete Rolle.


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Der Anteil des DAX an den gehandelten Aktienindizes hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 59 % deutlich reduziert. Der Anteil des Dow Jones hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt und beträgt 35 %. Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied zum Futures-Bereich, wo der E-Mini S&P Future sowie der Nasdaq Future wesentlich mehr Volumen aufweisen als der Dow Jones Future.

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Etwas mehr als zwei Drittel des gehandelten Volumens im Bereich der Devisen entfallen auf das Devisenpaar EUR/USD. Der Anteil des Devisenpaares GBP/USD hat sich von 6 auf 9 % erhöht, während sich der Anteil des Devisenpaares USD/JPY sich von 7 % auf nun 6 % leicht reduziert hat. Die sonstigen Devisenpaare machen einen Anteil von 11 % am gehandelten Volumen aus.

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Währungspaare wie EUR/USD, USD/JPY oder GBP/USD sind zum Beispiel auch sehr gut als Futures an der CME handelbar. Trader, denen die Hebelrestriktion von 1:30 zu restriktiv ist, haben mit dem Futures-Handel eine interessante Alternative. Da Futures von den Hebelbeschränkungen der ESMA unberührt bleiben, stehen dort weiterhin flexible Marginraten zur Verfügung. Beliebte FX-Futures wie EUR/USD, GBP/USD oder JPY/USD erfordern zwischen 19 % und 25 % der CFD-Forex-Margins für den Intraday-Handel. Der Hebel kann durch diese signifikant niedrigeren Marginanforderungen vervielfacht werden.

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Die große Beliebtheit des CFD-Handels in Deutschland zeigt sich auch anhand der Anzahl der Konten. So hat sich die Kontenanzahl im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 8 % erhöht und beläuft sich aktuell auf rund 203.000 Stück.

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Fazit

Wie man an den obigen Beispielen sieht, ist der CFD-Handel in Deutschland trotz oder gerade wegen der ESMA-Maßnahmen weiterhin beliebt. Für alle Trader, die ihr Risiko seriös managen und Ihre Positionsgröße am Risiko ausrichten statt am maximalen Hebel, hat sich nichts geändert und Sie können weiter handeln wie bisher. Abseits von hohen Hebeln bieten CFDs Tradern viele Vorteile. Durch Maßnahmen wie die Abschaffung der Nachschusspflicht oder Standardisierung der Risikowarnung wurde das Produkt und seine Vermarktung weiter verbessert. Mit diesen Änderungen gibt es nur noch sehr wenige sachliche Gründe, warum aktive Investoren und Trader andere Hebelprodukte den CFDs vorziehen sollten.

Für Trader, die einen höheren Hebel verwenden möchten , bietet der Futures-Handel, der ja häufig das Ziel vieler privater Trader ist, eine interessante Alternative.


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Risikohinweis:
Dieser Artikel ist die persönliche Meinung des Autors. Er dient lediglich als Information. Diese Analysen dürfen nicht als Anlage- oder Vermögensberatung interpretiert werden. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente benötigt das Hintergrundwissen Ihrer persönlichen Situation, welche der Autor nicht kennt. Dieser Inhalt veraltet und wird nach Veröffentlichung nicht aktualisiert.

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